Prüfvorrichtungen gehen über die reine Bauteilaufnahme hinaus. Sie kombinieren mechanische Aufnahme, Messsysteme und definierte Prüfabläufe zu einer vollständigen Prüflösung für den Serieneinsatz.
Während Messvorrichtungen die Grundlage für die Messung bilden, führen Prüfvorrichtungen den eigentlichen Prüfprozess aus und stellen sicher, dass Bauteile unter realen Bedingungen geprüft werden können.
Prüfvorrichtungen werden insbesondere dann eingesetzt, wenn einzelne Messungen nicht mehr ausreichen, um die Funktion eines Bauteils sicher zu bewerten.
Durch die Kombination aus Bauteilaufnahme, Messung und definierten Prüfabläufen entsteht ein stabiler Prüfprozess, der reproduzierbare Ergebnisse unter realen Bedingungen liefert.
Während Messvorrichtungen die Grundlage für reproduzierbare Messungen bilden, gehen Prüfvorrichtungen einen Schritt weiter und integrieren vollständige Prüfprozesse.
Wann sind Prüfvorrichtungen notwendig?
Prüfvorrichtungen werden eingesetzt, wenn einzelne Messungen nicht mehr ausreichen, um eine sichere Bewertung im Fertigungsprozess zu treffen. Insbesondere bei funktionalen Anforderungen, Belastungsprüfungen oder komplexen Bauteilgeometrien ist eine Kombination aus Bauteilaufnahme, Messung und definierten Prüfabläufen erforderlich.
Komplexe Prüfaufgaben sicher im Prozess umsetzen
Mit steigender Bauteilkomplexität reichen einzelne Prüflehren oder Messvorrichtungen häufig nicht mehr aus.
Prüfvorrichtungen kombinieren mehrere Funktionen in einer Lösung und ermöglichen eine sichere und reproduzierbare Prüfung im Serienprozess.
Dabei werden Bauteilaufnahme, Messung und Funktionsprüfung gezielt miteinander verknüpft. Messwerte werden erfasst, Prüfabläufe definiert und in einen stabilen Prozess integriert.
Ziel ist es, reale Einsatzbedingungen abzubilden und die für die Funktion relevanten Eigenschaften des Bauteils sicher und reproduzierbar zu prüfen.

3. Shakeraufnahmen und Belastungsprüfungen
- Shakeraufnahmen und Shakergestelle
- definierte Fixierung für Schwingungsprüfungen
- reproduzierbare Belastungsszenarien
4. Dichtheits- und Anschlussprüfungen
- Prüfung von Verbindungen
- Druck-/Dichtheitsprüfungen
- Bauteilschnittstellen
5. Prüfplätze und Prüfstationen
- manuelle Prüfplätze
- halbautomatisierte Stationen
- strukturierte Prüfabläufe
6. Integration von Messsystemen
- Messuhren
- Sensorik
- optische Systeme
7. Handling- und Automatisierungslösungen
- Bauteilhandling
- Greifer
- Positionierung
- Integration von pneumatischen, elektrischen und robotergestützten Lösungen zur Automatisierung von Prüfabläufen
Ziel ist es, Prüfprozesse so zu gestalten, dass sie stabil, reproduzierbar und unabhängig vom Bediener funktionieren.
Für einfache Gut-/Schlecht-Entscheidungen kommen häufig Prüflehren zum Einsatz.
Für viele Prüfaufgaben in der Serienfertigung kommen klassische Go-/No-Go-Lehren zum Einsatz.

So entsteht Ihre Prüfvorrichtung
- Analyse der Prüfaufgabe
Welche Funktionen, Merkmale und Belastungen geprüft werden müssen - Definition des Prüfprozesses
Festlegung von Abläufen, Messungen und Funktionen - Konstruktion und Umsetzung
Entwicklung einer abgestimmten Vorrichtung - Integration in den Prozess
Einbindung in Fertigung oder Prüfablauf
Ziel ist ein stabiler Prüfprozess, der zuverlässig funktioniert und sich in den Alltag integrieren lässt.
Für viele Prüfaufgaben in der Serienfertigung kommen klassische Go-/No-Go-Lehren zum Einsatz.

Die passende Prüfvorrichtung für Ihre Anwendung
Komplexe Prüfaufgaben erfordern Lösungen, die über einzelne Komponenten hinausgehen.
Entscheidend ist ein abgestimmter Prüfprozess, der Funktion, Messung und Handling zuverlässig miteinander verbindet.
Wir entwickeln Prüfvorrichtungen, die genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind und sich sicher in Ihren Serienprozess integrieren lassen – von manuellen Lösungen bis hin zu automatisierten Systemen.
Auch bei neuen oder komplexen Prüfaufgaben unterstützen wir bei der Definition eines geeigneten Prüfkonzepts.

